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Im-Wald-Sein. Das Erlebnistagebuch der guten Gedanken und Gefühle

Ein Tagebuch, das die Heilkraft der positiven Gedanken und des Schreibens zur Entfaltung bringt. Positive Gedanken haben tiefgreifenden Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Schreiben beflügelt die Sinne und lässt diese Gedanken fließen. Einmal ausgefüllt, erinnert das Tagebuch an die so wichtigen schönen Momente im Leben.

Warum schreibst du Tagebuch?

Auf diese Frage bekommt man oft sehr ähnliche Antworten.

„Ich kann mir einfach von der Seele schreiben, was mich ärgert, mich belastet oder mir das Leben schwer macht. Ich kann besser erkennen, was ich fühle. Wenn ich meine Gedanken aufschreibe, brauche ich mir keine Sorgen mehr zu machen, dass ich sie vergesse und sie sind aus dem Kopf.“ 

„Viele Dinge, über die ich nicht mit anderen reden will, vertraue ich meinem Tagebuch an, dort sind sie gut aufgehoben. Wenn ich schreibe, kann ich neue Blickwinkel einnehmen und ein Problem von vielen Seiten betrachten, dabei fallen mir plötzlich völlig andere Lösungen ein.“

„Irgendwie fühle ich mich danach erleichtert. Mein Tagebuch hilft mir, auch die schönen Seiten des Lebens zu erkennen. Die Zeit, in der ich schreibe, bin ich ganz bei mir. Wenn ich lese, was ich geschrieben habe, kann ich mich erinnern und sehe meine persönliche Entwicklung.“

Manche führen gar kein Tagebuch. Warum?

Einige denken, ihre Gedanken und Gefühle seien nicht interessant genug oder, dass ihr Leben und die Ereignisse zu gewöhnlich wären. „Rechtschreibung und Grammatik sind nicht so mein Ding, meine Schrift ist auch nicht besonders schön“ ... „zu anstrengend und zu zeitaufwendig“. Andere belastet der Gedanke, sich mit all den unschönen Ereignissen in ihrem Leben auseinandersetzen zu müssen. „Wozu auch? Das würde doch eh nichts ändern.“ Ist das wirklich so?

Im-Wald-Sein. Das Erlebnistagebuch der guten Gedanken und Gefühle von Dr. Melanie Adamek und Gabriel Weber. Schöne Walderlebnisse aufschreiben und konservieren

Tagebuchschreiber wissen ...

Gedanken und Gefühle müssen fließen, damit sie sich entwickeln können. Solange sie im Kopf kreisen, können sie das nicht. Fängt man an, sie aufzuschreiben, dürfen sie den Kopf verlassen, sie werden frei und bekommen eine eigene Gestalt. Schon ein einziges Stichwort oder Symbol können reichen: Einmal auf dem Papier, gesellen sich weitere Gedanken und Gefühle zu diesem Stichwort dazu.

So muss ich nicht mehr daran denken. Wenn ich Lust habe, komme ich später darauf zurück. Schaue ich an, was da so steht, erkenne ich leichter Zusammenhänge, Ursachen und Hintergründe. Ich habe alles aufgeschrieben und keine Angst, es zu vergessen. Es fällt mir leichter, über alles nachzudenken und mein Blickfeld zu erweitern.

Wir können an unseren Gedanken und Gefühlen arbeiten, uns einfach an ein schönes Erlebnis erinnern, das wir sonst vielleicht vergessen hätten. Wir machen Platz für Neues. Unser Gehirn freut sich: befreit vom Gefühl, der Kopf sei voll, vom Gefühl nicht mehr zu wissen, was alles zuerst zu tun ist, kann es sich voll und ganz seinen wichtigen Aufgaben widmen. Wir haben ein paar Steine aus dem Weg gerollt, über die wir sonst immer wieder stolpern könnten. Wir können wieder Klarheit erlangen und dabei Antworten und Lösungen finden, die wir vorher wegen der vielen Steine, auf die es zu achten galt, nicht erkennen konnten.

Was wir alle wissen ...

Ein entspannter und genussvoller Waldaufenthalt tut Körper, Geist und Seele gut. Wäre es nicht schön, die guten Gedanken und Gefühle festzuhalten? Positives kommt im Alltag schnell zu kurz. Oft erinnern wir uns mehr an die negativen Ereignisse und damit verbundene Gefühle. Wir wissen auch: Die Art, wie wir denken und fühlen, hat einen wichtigen Einfluss auf unsere Gesundheit. Schreiben beflügelt die Sinne und lässt die Gedanken fließen. Es kann trösten, ermutigen oder erheitern. Asklepios von Thessalien, griechischer Gott der Heilkunst, soll bereits 300 v. Chr. gesagt haben: „Zuerst das Wort, dann die Pflanze, zuletzt das Messer.“ Im Aufschreiben von Gedanken und Gefühlen liegt besondere Kraft.

Die Heilkraft des Schreibens

Dass Schreiben hilft, ist keine neue Erkenntnis. Jeder, der sich schon mal in schwierigen Lebensphasen seinem Tagebuch anvertraut hat, weiß das. Viele Intellektuelle, Dichter und Bestsellerautoren nutz(t)en das Schreiben, um Belastendes aufzuarbeiten oder sich sogar selbst zu kurieren. „Schreiben ist eine Art Therapie“, sagte der berühmte britische Journalist, Romancier und Drehbuchautor Graham Greene und stellte die Frage wie all jene, die nicht schreiben oder anderweitig kreativ sind, dem Trübsinn und der panischen Angst entfliehen können, die dem menschlichen Dasein innewohnen.

Ähnlich mag es wohl der amerikanische Psychologe James Pennebaker gesehen haben, als er Mitte der 1980er Jahre die Methode des expressiven Schreibens entwickelte. Ein anerkannter Weg zur Bewältigung von emotionalen Belastungen und Traumata, zur Stärkung der Resilienz und auch zur Stärkung des Körpers, der mittlerweile durch viele wissenschaftliche Untersuchungen belegt ist.

Ursprünglich testete Pennebaker die Wirkung an knapp 50 im Grunde gesunden Studenten. Alle hatten bereits Belastendes erlebt wie etwa den Verlust eines geliebten Menschen, eine verlorene Liebe, einen schlimmen Unfall oder auch Missbrauch. Die Studenten sollten mehrere Tage 15 Minuten lang ihren Gefühlen und Gedanken nachgehen und über sie schreiben. Obwohl es sie emotional mitnahm, machten die Studenten weiter. Mit erstaunlichen Ergebnissen: Den Probanden ging es in den folgenden sechs Monaten deutlich besser, sie fühlten sich wohler und gingen seltener wegen Grippe oder Erkältung zum Arzt als die Studenten aus der Kontrollgruppe. Weitere Studien zeigten sogar messbare körperliche Veränderungen. Man kann sagen, dass das Schreiben die Aktivität des Immunsystems fördert, wohltuend bei Erkrankungen wirkt und depressive Symptome lindern kann. Die Vielzahl der Belege ist beeindruckend.

Über Schönes schreiben

Obwohl das Schreiben offenbar besonders heilsam wirkt, wenn man damit Negatives aufarbeitet, funktioniert es auch, wenn man sich auf das Positive konzentriert. Wenngleich es viele von uns gar nicht für möglich halten, haben unsere Gedanken eine unglaubliche Macht über unser Leben. Das zeigt sich auch in der medizinischen Behandlung. Positive Gedanken und Gefühle aktivieren den inneren Arzt in uns, sie stärken unsere Selbstheilungskräfte. Auch darüber gibt es mittlerweile viele wissenschaftliche Erkenntnisse. Immer deutlicher wird, dass Abläufe im Immunsystem mit einer optimistischen Grundeinstellung besser funktionieren. Ein Forschungsgebiet, das sich intensiv mit diesen Zusammenhängen beschäftigt ist die Psychoneuroimmunologie.

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